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Diskussionsforum

Sehr geehrte Besucher,

„Es darf alles gedacht werden“ - Mit diesem Slogan ruft der Arbeitskreis auf, sich am Diskussionsprozess zu beteiligen. Der Arbeitskreis hat in seiner Sitzung am 16.06.08 erste Ideen zur Revitalisierung des Stadthallenareals entwickelt. Sie sollen öffentlich diskutiert werden und zu weiteren Vorschlägen anregen.

Der Arbeitskreis Stadthallenareal und die Stadt laden am Montag, den 30.06.08 (19 Uhr im Sporrer-Saal) die Bürgerinnen und Bürger ein, sich in einer öffentlichen Veranstaltung zur „Revitalisierung des Stadthallenareals“ zu äußern, Ideen und Vorschläge einzubringen oder auch nur zuzuhören. Moderator Hans Eibauer leitet die Versammlung.

Bitte nutzen Sie das Internet-Diskussionsforum, indem Sie weitere Nutzungsideen nennen und die vom AK oder im Forum genannten Nutzungsideen bewerten, kommentieren oder weiterentwickeln. Frei nach dem Slogan „Es darf alles gedacht werden“.

 „Genau das wäre auch was für Neunburg“: Vielleicht ist Ihnen im Urlaub oder bei einem Besuch in einer anderen Stadt eine Nutzung für Stadthalle und Areal aufgefallen.

Aufruf zur Mitarbeit an alle: Jetzt kommt es darauf an, dass auf dem Stadthallenareal etwas entsteht, das den Standort Neunburg und das Image der Stadt stärkt, zukunftsweisend ist, sich belebend auf die Innenstadt auswirkt und vielleicht sogar ein Alleinstellungsmerkmal für Neunburg in der Region darstellt und ganz wichtig - worauf die Neunburger stolz sein können.

Die Mitglieder des Arbeitskreises und der Projektmoderator stehen gerne auch für eine telefonische oder direkte Entgegennahme von Nutzungsideen, Kommentare und Anregungen zur Verfügung.


Revitalisierung des Stadthallenareals der
Stadt Neunburg v. W.

Ideen zur Revitalisierung

In der 3. Sitzung des AK-Stadthallenareal am 16.06.08 wurden eine Reihe von
Vorschlägen und Ideen zur Revitalisierung des Areals gemacht.
Hier eine Zusammenstellung der von den AK-Mitgliedern und vom Moderator Hans
Eibauer gemachten Vorschläge und Ideen, unter thematischen Oberbegriffen
zusammengefasst:

Jugend- / Freizeitsektor

Große Spielhalle für Kinder und Jugend

Dafür gibt es zwischenzeitlich eine Menge Beispiele, insbesondere bei still gelegten
Tennishallen (Beispiel Nabburg, Stamsried). Solche Einrichtungen werden in der
Regel privatwirtschaftlich betrieben. Diese Investition würde wohl die Kriterien, die
bei einer Trägerschaft Freizeit GmbH zu beachten sind, erfüllen können. Zu
bedenken ist, dass diese Idee nicht neu und im 30 km Umkreis bereits vorhanden
ist. Bei einem Konzept in diese Richtung müsste versucht werden, sich gegenüber
den bestehenden Anlagen abzugrenzen und andere Schwerpunkte zu setzen. Im
Spielbereich stecken viele innovative Ansätze.

Spielanlage im Freien

Eine Spielanlage auf dem Areal sollte sich, wenn sie nicht das Kümmerdasein vieler
öffentlicher Spielplätze fristen soll, von seiner Gestaltung, Größe und dem
Spielangebot deutlich von herkömmlichen Spielplätzen abheben. Ideal wäre die
Kombination Außenspielbereich mit der vorgeschlagenen großen überdachten
Spielhalle.

Weiher als Teil der Freiflächengestaltung, auch im Winter als Eisfläche nutzbar

Die Chancen, dass der Weiher als Eisfläche im Winter genutzt werden kann, werden
eher skeptisch beurteilt. Bei der Gestaltung von Freiflächen spielt Wasser immer
eine interessante Rolle, vor allem, wenn ein Fließgewässer damit verbunden ist. Ob
sich dies auf dem Stadthallenareal verwirklichen lässt, müsste im Rahmen der
Freiraumplanung geklärt werden.

Mobile Kunsteisbahn

Beim Vorschlag, einen Naturweiher im Winter als Eisfläche zu nutzen, wurde eine
aus vielen Innenstädten (Stachus in München, Stadtplatz in Amberg, Traunstein
usw.) bekannte mobile Kunsteisfläche als wetterunabhängige Alternatividee
gebracht. Für eine mobile Kunsteisbahn braucht es keinen Weiher, sondern nur eine
ebene Fläche. Es gibt verschiedene Anbieter, die solche Anlagen als Mietanlagen
für gewisse Zeit aufstellen. Ob Neunburg v.W. das notwendige Einzugsgebiet hat,
um solche Anlagen auszulasten, müsste untersucht werden. In Österreich gibt es
solche mobilen Kunsteisbahnen jedenfalls auch in kleineren, in der Regel stark
wintertouristisch geprägten Orten (oft auf Tennisplätzen installiert).

Freizeit-, Sport-, Fitness- und Wellnesszentrum

Bei diesem Vorschlag wird darauf aufmerksam gemacht, dass man sich in eine
ziemlich Konkurrenzsituation mit privaten Anbietern in und im Umkreis von
Neunburg v. W. begibt. Unter diesen Gesichtpunkten wäre ein wirtschaftlicher
Betrieb eher fraglich.

 

Ideen zur Freiraumgestaltung

Begehbarer Landkreis

Die Idee ist, im Freiflächenbereich des Areals (in Anbindung an die Stadthalle,
jedoch nicht auf dem Stadthallenplatz) den Landkreis Schwandorf in einem
maßstabsgetreu modellierten und begehbaren Gelände nachzubilden. Der
begehbare Landkreis sollte möglichst naturnah gestalten werden. Mit dem Projekt
würde die Identität des Landkreises gestärkt und ein pädagogisch interessanter
Lernort geschaffen. Die Idee hätte ein absolutes Alleinstellungsmerkmal, würde
Besucher anziehen und zum besseren Image der Stadt Neunburg v.W. und des
Landkreises beitragen.

Labyrinth

Labyrinthe sind faszinierende Möglichkeiten, Grünbereiche zu gestalten. Sie sind
Orte des Erlebens und des Meditierens. Die Idee ist, im Freiflächenbereich das
„Neunburger Labyrinth“ anzulegen. Sicher eine Idee, die es schon x-fach gibt (siehe
nur die Internetseite www.begehbare-labyrinthe.de ), aber ein reizvolle Gedanke
nicht nur für Entspannung suchende Veranstaltungsbesucher der Stadthalle.

Orangerie

Schon ab dem 16. Jahrhundert sind Orangerien bekannt. Sie wurden zuerst zum
Überwintern von Zitrus- und Orangenbäumen gebaut, später dienten sie oft nicht
mehr nur gärtnerischen, sondern mehr repräsentativen Zwecken.
Die Idee ist, ein Orangeriegebäude in Anknüpfung an die neue Stadthalle als
Wandelhalle zu errichten, in der die Besucher nicht exotische, sondern ganz jährig
Pflanzen aus unserem Mittelgebirgsraum finden. Zwischen dem Grün sind Wege
angelegt, die Orangerie bietet weiter Platz für kleinere Kulturveranstaltungen.

Regeneratives Erlebnisareal

Im Freiflächenbereich entsteht ein regeneratives Erlebnisareal, das an bisher schon
in Neunburg v.W. verwirklichte Investitionen im regenerativen Energiebereich und
an die historische Wasserkraftnutzung an der Schwarzach anknüpft. Das
regenerative Themenspektrum soll Lern- und Erlebnisareal zugleich sein.
Verbunden könnte das Projekt mit Vorschlägen zur Energieeinsparung, mit einem
regenerativen Energieinfozentrum und vielen anderen Ideen zum Thema Energie
der Zukunft werden.

Geschichte der Stadt, Thema Hussiten

Der Gedanke ist, die Geschichte der Stadt im Mittelalter (Schwerpunkt Hussiten)
und die Verbindung zur jetzt 16 Städte umfassenden „Vereinigung der Städte mit
hussitischer Tradition und Geschichte“ im Freigelände des Areals in einer Art
Themenpark aufzugreifen.

Glasschleifen

Entlang der Schwarzach gab es eine Vielzahl von Glasschleifen und Polierwerken,
die heute meist noch als Wasserkraftwerke erhalten sind. Idee ist, die
Industriegeschichte der Stadt / Region in einem bereits geplanten Lehrpfad

Kunstweg

Wie ein roter Faden (einen 4,2 km langen, auf dem Boden mit roter Farbe
markierten Verbindungsweg zu 36 Sehenswürdigkeiten und historischen Gebäude
gibt es in Hannover) soll sich die Innenstadt mit dem Stadthallenareal über einen
Weg verbinden, der mit Kunstobjekten und Installationen gesäumt ist. Solche
Kunstwege sind nicht neu, aber reizvoll. Diese Idee lässt sich mit einem Projekt
verbinden, das derzeit in der Stadt schon in Planung ist. Es soll ein die Altstadt
durchziehender Themenweg entstehen, der die historischen Stadtteile verbindet.

 

Marktfunktion

Markthalle

Starke Befürworter hat die Errichtung einer Markthalle auf dem Areal. Märkte, oft
unter Dach in Markthallen untergebracht, gehörten früher zum unverzichtbaren
öffentlichen Leben einer Stadt. Historisch bedeutende Markthallen sind aus
Großstädten bekannt (Schrannenhalle München und aus vielen europäischen
Großstädten). Besonders in Frankreich sind sie in vielen Kleinstädten nach wie vor
am Leben und erfüllen dort eine wichtige Versorgungsfunktion.
Die Markthalle wird auf dem Stadthallenareal als Ergänzung zur Stadthalle gesehen,
in der ein-, zweimal in der Woche regionale Anbieter wetterunabhängig ihre
Produkte verkaufen. In der marktfreien Zeit ließe sich die Markthalle für andere
Zwecke nutzen (soweit die Marktstände nicht fest aufgebaut werden, wie zumeist in
den französischen Markthallen), z.B. als Ausweichort für Konzerte / Aufführungen
auf der Freilichtbühne am Stadthallenplatz, als Flohmarktstation usw.

 

Platzqualität

Stadthallenplatz

Der Stadthallenplatz soll durch seine Größe und Gestalt ein Platz zum Flanieren,
Ausruhen, Rad fahren, Sehen und Gesehenwerden, jedenfalls nicht zum Autofahren
sein. Seine Größe soll auch den Platz weiter als Fest- / Messeplatz nutzbar machen.
Wichtig ist, dass der Platz einen architektonischen Rahmen erhält, der sich schon
aus der Bebauung des Areals ergibt: Stadthalle, Markthalle, Bühne, Rad-
/Wanderweg mit Torweiherpark. Ob der Platz eine Bühne für Open Air
Veranstaltungen erhält / verträgt bzw. ob diese Nutzung genehmigungsfähig ist, wird
im Planungsverfahren zu klären sein.

 

Anbindung Stadthallenareal zur Innenstadt

Kreisverkehr

Der Kreisverkehr hat eine sehr stark trennende Wirkung zwischen den Bereichen
Innenstadt / Hauptstraße und Stadthallenareal. Gegen einen Rückbau des Kreisels
werden eine Reihe gewichtiger Argumente angeführt. Kein Problem wird darin
gesehen, den grünen Hügel inmitten des Kreisels abzutragen, zukünftig als ebene
Fläche zu gestalten und damit eine Sichtachse herzustellen. Vorgeschlagen wird
weiter, eine direkte Fußgängerwegverbindung von der Hauptstraße über die
Kreisverkehrfahrbahnen und das Rondell zur Grünanlage zu schaffen. Ob das
funktioniert, muss mit Verkehrsexperten geklärt werden. Jedenfalls hat der AK
deutlich gemacht, dass die Fuß-/Radverbindung Hauptstraße / Grünanlage /
Stadthallenplatz so direkt wie möglich erfolgen sollte

Grünfläche zwischen Kreisverkehr und Stadthallenplatz (am Ostbahnhof)

Mit der gastronomischen Nutzung des Grünbereichs zwischen Stadthallenplatz /
Radweg und Kreisverkehr als Biergarten (gab es früher schon) könnte ein
interessantes Bindeglied entstehen. Zur längeren und weniger witterungsanfälligen
Nutzung wäre auch eine Teilüberdachung denkbar, die jedoch in gestalterischer
Hinsicht nach Qualität verlangt, um nicht störend zu wirken.

Busterminal

Als sehr wichtig wird die Errichtung von Bushaltebuchten (kleiner Busbahnhof)
entlang der Rötzer gesehen. Hier wird traditionell mit dem Bus abgefahren, dies soll
auch so bleiben. Notwendig sind in diesem Zusammenhang PKW-Plätze, die auch
den Friedhofsbesuchern dienen. In das Busterminal könnte ergänzend eine
Gepäckaufbewahrungsmöglichkeit und eine Info-Stelle integriert werden.

 

Stadthallennutzung

Dieses Thema wurde bei der 3. AK-Sitzung am 16.06.08 aus Zeitgründen nicht mehr
vertieft. Ein Gedanke wurde jedoch eingebracht, der vom früheren Leiter des
Bergbau- und Industriemuseums in Theuern, Dr. Helmut Wolf, Regensburg, stammt.
Seine Idee ist, in Neunburg v.W. eine Geoakademie zu errichten, in der interessierte
Personen zu Geoexperten / Geoführern ausgebildet werden. Dazu gibt es von Dr.
Wolf eine Konzeption. Sollte sich die Geoakademie in Anbindung mit dem
Stadthallenprojekt realisieren lassen, würde das positive Auswirkungen auf die
Belegungsfrequenz der Stadthalle haben.


Schönsee, den 18.06.08
Hans Eibauer
Moderator


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