Bürgerinformation Neunburg v. W.

Willkommen

Aktionsbündnis

Arbeitskreis
Stadthallenareal

Diskussionsforum

Bürgerentscheid

Stadthalle

Leserbriefe

Presseberichte MZ

Presseberichte NT

Untere Hauptstraße

Allg. Presseberichte

Bildergalerie

Gästebuch

Termine

Links

Impressum

 

Stadthalle

Wettbewerbsunterlagen

Lageplan (Stand: 12.11.2007)
   
Dokumentation des Wettbewerbs (10 MB)
   
Preisgerichtsprotokoll
   
Stadtratsbeschluss Nr. 68 vom 12.10.2006

Quelle: www.stadthalle-neunburgvormwald.de

 

Präsentationsunterlagen

Bayer& Strobel (1. Preis)

Kurzbeurteilung des Preisgerichtes:

Die geplante Neubaugruppe mit Stadthalle und Supermarkt am Stadthallenareal setzt neue Akzente gegenüber Altstadt, Klosterkomplex und Friedhof, führt aber auch die Entwicklungsachse Hauptstraße in Richtung Osten städtebaulich fort.

In dem zur Verfügung stehenden Areal sind Gebäudekörper, Grünflächen, Parkierung, Plätze und fußläufige Wege schlüssig und sinnvoll situiert.Die Erschließung des Areals ist durch die umführenden Staats- und Kreisstraßen entsprechend gesichert. Der Entwurfsverfasser nimmt die Beseitigung des Ostbahnhofs und des durchgehenden Gehwegs in Kauf. Der Entwurf überzeugt insbesondere durch die geplanten Baukörper. Tradierte Bauformen der mittleren Oberpfalz wurden aufgenommen und modern interpretiert. Das gilt sowohl für die Form der Baukörper, als auch für ihre Materialgerechtigkeit. Die Platzierung ist geschickt angeordnet und deutlich raumbildend. Die Baugruppe ist für Neunburg bestimmt identitätsstiftend. Das Raumprogramm und die funktionalen Abläufe sind gewährleistet. Der Zugang zum Saalteil C bedarf allerdings einer Überarbeitung. Die notwendigen Funktionsflächen sind passend zugeordnet. Die kompakten Baukörper lassen trotz der hohen Kubatur eine wirtschaftliche Erstellung und einenüberschaubaren Unterhalt erwarten. Die benerdigen Parkplätze tragen ebenfalls zur Wirtschaftlichkeit bei.

Fazit:
Der Entwurf stellt einen insgesamt eigenständigen und originellen Beitrag zur ausgelobten Wettbewerbsaufgabe dar.

 

Jasarevic Architekten (2. Preis)

Kurzbeurteilung des Preisgerichtes:

Der Entwurf schlägt ein eigenständiges neues Stadtquartier vor, das vielfältige Bezüge aus der umgebenden Stadtstruktur aufnimmt. Die frei geformten Gebäudefiguren schaffen interessante Blickbeziehungen und einen attraktiven neuen Stadtplatz voller Spannung.

Trotz der ungewöhnlichen Baukörper wird ein angemessener Maßstab und Bezug zur Altstadt getroffen. Kritisch gesehen wird der relativ große Anteil notwendiger Stellplätze im Parkdeck. Abgesehen vom Anbau an den Hirschenwirtstadel ist keine weitere bauliche Entwicklung möglich.

Die neu vorgesehene Haupterschließung entlang der jetzigen Birkenallee ist problematisch. Die Orientierung der Stadthalle zur Altstadt und zum erweiterten Park ist richtig. Foyer, Restaurant und Cafe sind großzügig und attraktiv. Der Saal hat eine gute Grundform, die Teilbarkeit ist allerdings nicht nachgewiesen.
Die Bewirtschaftung des Saales erfordert weite Wege. Die erkennbaren Aussagen zur Fassadengestaltung sind vielversprechend, zur weiteren Konstruktion fehlen Aussagen.

Der vorgeschlagene Einkaufsmarkt scheint attraktiv. Der Entwurf scheint insgesamt wirtschaftlich vertretbar.

 

Architekturbüro Lehmann (3. Preis)

Kurzbeurteilung des Preisgerichtes:

Städtebauliches Gesamtkonzept / Freiflächen / Erschließung:
Die Stadthalle, in prominenter Lage zur Altstadt hinter der Grünanlage wird dem Anspruch in besonderer Weise gerecht. Der Haupteingang mit großzügigem Vorplatz orientiert sich unmittelbar zur Hauptstraße, wobei der Baumbestand vollständig erhalten bleibt. Der Supermarkt liegt städtebaulich abgesetzt an der Rötzerstraße. 172 ebenerdige Parkplätze für Besucher der Stadthalle und des Supermarktes liegen rückseitig, Andienung von Rötzerstraße/Reithalle. Die Anlieferung der Stadthalle erfolgt von der Neukirchener Straße her. Der Wunsch des Stadtrates, Stellplätze nahe zur Altstadt hin auszuweisen, ist erfüllt.

Architektonische und räumliche Gestaltung:
Die ca. 7 Meter hohe Stadthalle fällt durch eine ansprechende Fassade auf, die durch eine Skelettkonstruktion mit Ausfachungen aus Granitbruchstein gekennzeichnet ist. Die Kubatur zeigt eine angemessene Maßstäblichkeit.

Erfüllung des Raumprogramms, Funktion:
Die Raumaufteilung der Stadthalle zeigt eine gutfunktionierende Teilbarkeit in drei Veranstaltungsräume. Durch dasübereck geführte Foyer werden die drei Veranstaltungsräume sehr gut erschlossen. Die Situierung der Küche zwischen Gaststätte und großem Saal ist zweckmäßig.

Wirtschaftlichkeit:
Programmfläche und Rauminhalt der Stadthalle liegen im geforderten Bereich, die Küche ist allerdings etwas zu klein. Wirtschaftlichkeit scheint gegeben.

 

fpa architekten (4. Preis)

Kurzbeurteilung des Preisgerichtes:

Städtebauliches Gesamtkonzept/Freiflächen/Erschließung:
Die in prominenter Lage zur Stadt liegende Stadthalle zeigt eine verträgliche Höhenentwicklung und macht so ohne Barrierewirkung auf sich aufmerksam.
Der Supermarkt orientiert sich in Längsrichtung zur Rötzerstraße hin und ist auf unpretentiöse Weise werbewirksam.
Gemeinsame Parkplätze für Stadthalle und Supermarkt liegen auf seiner Rückseite, durch einen breiten Grünstreifen von der Einfamilienhausbebauung abgetrennt. Sie werden von der Rötzerstraße/Reitschule aus erschlossen.
Die Anlieferung der Stadthalle erfolgt von der Neukirchener Straße aus parallel zur alten Eisenbahntrasse. Die Torweihergrünanlage bleibt mit ihrem Baumbestand erhalten. Zwischen den Bäumen können nur kleinere Zelte untergebracht werden.

Architektonische und räumliche Gestalt:
Die Stadthalle ist durch einfache Kubaturen mit großen Aufglasungen charakterisiert.

Raumprogramm:
Die innere Organisation der Stadthalle zeigt eine einfache und klare Gliederung. Die Unterteilung in drei getrennte Veranstaltungsräume gelingt bei guter Zugänglichkeit. Foyer und Gastronomie bilden eine sinnvolle Raumeinheit, die sich zur belebten Stadtseite hin öffnet.

Wirtschaftlichkeit:
Die notwendigen Funktionen der Stadthalle werden in der Kubatur erfüllt, allerdings wird die geforderte Programmfläche um ca. 10 % überschritten, ebenso die Raumkubatur. Eine bessere Wirtschaftlichkeit kann durch Flächen- und Raumreduktion erreicht werden.

 

Lankes & Köngeter (5. Preis)

Kurzbeurteilung des Preisgerichtes:

Der Verfasser erhält den vorhandenen Stadtpark und formuliert mit zwei quadratischen Gebäuden östlich der Grünanlage einen nach Norden orientierten Platz. Der vorhandene Stadel wird geschickt integriert.

Die geforderten Parkplätze werden im südöstlichen Bereich des Grundstückes vollständig oberirdisch in ausreichender Zahl angeboten. Die Erschließung der Parkplätze und die Anlieferung des Supermarktes werden über die Rötzer Straße gewährleistet.

Die Anlieferung der Stadthalle erfolgt über die Südfassade und wird über die Neukirchener Straße gewährleistet. Das Gebäude der Stadthalle wird als Stahlbetonkonstruktion vorgeschlagen, die sich mit Flachdächern darstellt. In der quadratischen Gesamtfläche der Stadthalle wird der Saal als Rechteckform eingeschrieben. Sie zeigt sich in ihrer äußeren Erscheinung als mehrschichtige Fassade, die durch die vorgelagerte, bewegliche Lamellenstruktur ihre Erscheinung und Belichtungsmöglichkeiten variieren kann.

Die innere Organisation der Halle wird als effizient und wirtschaftlich bewertet, die Blick und Raumbezüge aus dem Saal und dem Foyer werden besonders positiv gewürdigt. Lage und Zuschnitt des Restaurants lassen eine gute Bewirtschaftung zu. Die Küche sitzt sowohl für Restaurant als auch für den Saal an richtiger Stelle. Der Zuschnitt und die Teilbarkeit des Saales erfüllt die Vorgaben. Der kompakte und klare Baukörper lässt günstige Baukosten erwarten.

Der Bauunterhalt erscheint hinsichtlich der einfachen Fassadenausbildung und der geringen Hüllfläche wirtschaftlich.
Die Angleichung der Fassadenausbildungen des angebotenen Supermarktes wird begrüßt und würdigt die qualitätsvolle Platzgestaltung.